herzverloren
Podcast in Deutscher Sprache auf Radio France Internationale (Autor: Stephan Göritz) Neue CD und neues Programm Im Dezember 2008 erschien ihre neue CD herzverloren bei pläne records. Auch dieses Album hat die Berliner Liedermacherin gemeinsam mit ihrem langjährigen Begleiter, dem Akkordeonisten Jean Pacalet aufgenommen, mit dem sie bereits sechs weitere CDs veröffentlichte. |
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| herzverloren
ist Thalheims Hommage an ihre derzeitigen Chanson-Favoriten in Frankreich.
Schon 2001 hat sie ihre eigenen Lieder in französischen Fassungen veröffentlicht,
nun macht sie es umgekehrt: Chansons von Renaud, Michèle Bernard,
Bernard Lavilliers, Gilbert Laffaille, Juliette Noureddine, William Sheller,
noir desir, Allain Leprest, Maxime le Forestier in deutschen Fassungen.
Dabei herausgekommen sind Thalheim-Lieder mit französischem Kolorit.
"Coverversionen sind Liebeserklärungen an Kollegen", sagt
Barbara Thalheim, die seit ihrem musikalischen Ausflug in die Romantik,
"So lasst uns scheinen, bis wir werden"(CD 1995) kein Fremdrepertoire
mehr veröffentlichte. Für herzverloren
wählte sie einige ihrer Lieblingslieder aus dem umfangreichen Repertoire
literarischer Chansons unseres Nachbarlandes aus. Zu ihrem Erstaunen wollten
die Autoren gar keine Rückübersetzungen der deutschen Textfassungen.
Sie sagten: Es ist uns eine Ehre in der Sprache Goethes gesungen zu werden.
Dennoch nahm die Genehmigungsprozedur für die Nachdichtungen fast ein
Jahr in Anspruch. Rezension Programm: ...in der vergangenen Woche hat die Thalheim herzverloren im restlos ausverkauften Kesselhaus der Kulturbrauerei Berlin vorgestellt. Und es war ein großes Vergnügen, sie im Konzert zu erleben. Zu jedem Lied gibt es eine Geschichte (die leider unerzählt bleibt, hört man "nur" die CD) ... man wird nicht belehrt, man bekommt Geschichten erzählt... Entstanden sind nicht nur Coverversionen, entstanden sind oft neue Lieder, angelehnt an ein französisches Vorbild. Es sind Lieder der Thalheim geworden. Bestens musikalisch begleitet von Rüdiger Krause (Gitarren, großartig) Topo Gioia (Percussion, perfekt), Bartek Mleynek (Bass, begnadet) und natürlich von Jean Pacalet (Akkordeon, allmächtig), der sich von Barbara sogar nötigen lässt, ein komplettes Lied mit ihr im Duett zu singen, obwohl er kein Wort Deutsch kann.... Entdecken Sie Frankreich und die Thalheim! Und bestenfalls sich selbst neu! Hanno Harnisch, ND, 13.11.08 herzverloren im Erfurter Museumskeller war ein großer Gewinn: Ihr "So oft mag ich die Frauen nicht" (Original: Lynda Lemay) oder "Ein vergessener Brief" (Juliette Noureddine) brachten Bravo-Rufe und herzlichsten Beifall...Die Thalheim wirkte mit ihrer Vorstellung und ihren neuen Liedern so gut wie lange nicht... Gesungene Liebe, Leid, Eifersucht und sogar wieder Humor ...begleitet von exzellenten Musikern... Esther Goldberg, TA, 22.11.08 Weg von der verquatschten Welt: Bürgerhaus Zella-Mehlis:...Barbara Thalheim gelang alles auf einmal mit ihrem herzverloren- Programm: nachdenkliche Texte, mitreißende Musik, auf dem schwerfälligen Nährboden der deutschen Muttersprache ein zartes Pflänzchen von savoir vivre...Am Ende Bravo und Danke.... Bettina Keller, FW, 25.11.08 Rezension CD: Aus französischen Perspektiven und deutschen Herzenstiefen Barbara Thalheim singt auf ihrer neuen CD herzverloren...Lieder französischer Sängerkollegen. Jean Pacalet vollendet den musikalischen Reigen mit seiner kunstvollen Interpretation von "Chansons sans paroles". Die durchweg textbetonten Lieder eröffnen durch der Sängerin eigene Nachdichtungen sowie Übertragungen von Regina Scheer, Richard Pietraß und Michael Wüstefeld weite Gestaltungsräume... Die Thalheim nutzt die poetische Bildsprache der Chansons mit ihrem stilistischen Spektrum. Sie beschreibt, erzählt, beklagt, säuselt, konstatiert und provoziert. Aus französischen Perspektiven und deutscen Herzenstiefen. Lebensnah, innig und engagiert... Solcher Art individueller Gesangsvortrag fasziniert. Ihr Timbre verbindet sich einzigartig mit Musikalität. All das und mehr macht die Silberscheibe hörenswert. Kurzum: frei nach Thalheim, sie hat die Welt eingesogen und als poetisch berührende Lieder wieder ausgeatmet. Jürgen Tremper, Nordkurier, 10.1.09 mails zur CD : ...die Idee, französische Chanxons (Super-Schreibweise!) deutsch zu ver-singen, find ich einfach toll.Die Texte sind mir unter die Haut gegangen... eine gelungene Scheibe, in der viel Herzblut und Liebe steckt und die auf mich absolut glaubwürdig wirkt! Beate Bookhagen ...ich bin in der Phase des freudigen Entdeckens und möchte Ihnen sagen, dass ihre Stimme, die Texte und die Musik mein Herz schnell gefunden haben. Wann spielen Sie in der Schweiz, ich sitzte in der ersten Reihe, garantiert! Regine Geschwendt ...diese CD ist stark, vielleicht Ihre beste, weil sie in keiner Sekunde "privat" wirkt, wie manchmal Ihre eigenen Songs. Sie haben eine Distanz zu den Liedern und doch verschmelzen Sie mit dem Material. Ein besonderes Lob an Jean Pacalet, aber auch an Rüdiger Krause für die musikalische Umsetzung. Prof. Reinhard Kamenz ...ich wollte mich vor einer Stunde zum Lesen ins Bett legen und da sah ich die CD, immer noch ungehört aufm Tisch liegen und dachte, dass ich mir das erste Lied, "Je t'aime", das ich ja schon aus dem Konzert kannte, anhören könnte... Jetzt nach einer Stunde geht es mir richtig gut. Soo schön können Lieder sein und so gut gemacht können sie sein. Ich bin ein großer Nörgler vor und nach dem Herrn, aber dass ich auf einer Platte mindestens sieben Lieblingslieder habe, ist mir lange nicht passiert. Ach nicht, dass ich nur liege, höre und mitlese sowie (Achtung, neues Verb!) gänsehaute..... Jürgen aus Leipzig Thalheimerin, das ist ein gutes Stück Arbeit, dafür muss man sich wahrlich nicht schämen. Aber es ist Marge-Kunst. Erwarte keine Öffentlichkeit, die wird es dafür nicht geben.Außer vielleicht Verrisse. Denke an die Worte deines Freundes Peter Maiwald. Gott hab ihn selig. Franz |
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